Massagen und Prämien: Was ein grünes Bezirksamt mit Steuergeld macht
Massagen statt Arbeit, Prämien ohne Leistung und Gehälter ohne Qualifikation: Im grünen Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg werden Mitarbeiter noch wie Könige behandelt. Ein Bericht zeigt, wie weit die Steuergeldverschwendung geht.
BERLIN. Ende November 2024 hat sich der #Rechnungshof das Bezirksamt #Friedrichshain-Kreuzberg vorgeknöpft. Jetzt werden brisante Details zur #Steuergeldverschwendung des grün geführten Amtes öffentlich. Neben überhöhten #Gehältern und #Prämien ohne Begründung gab es sogar bezahlte Fortbildungen in #Shiatsu-Massagen.
Die JF berichtete bereits über die besonders auffällige Einstellungspraxis im Bezirksamt. So wurde einer Verwaltungsmitarbeiterin die Entgeltgruppe 11 (bis zu 5.600 Euro brutto monatlich) zugewiesen, obwohl keine Bewertung ihres Arbeitsgebiets vorlag. Zusätzlich wurden ihr zwölf Jahre Berufserfahrung angerechnet – dabei sind maximal drei Jahre zulässig. Noch absurder: Selbst Elternzeiten von insgesamt 22 Monaten wurden als einschlägige Berufserfahrung gewertet, was ihr Gehalt weiter in die Höhe trieb. Das erfuhr die B.Z. aus einer bis dato geheimen Anlage des Rechnungshofberichts.